{"id":5453,"date":"2026-03-14T14:16:45","date_gmt":"2026-03-14T13:16:45","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/?post_type=exhibition&#038;p=5453"},"modified":"2026-03-14T14:39:36","modified_gmt":"2026-03-14T13:39:36","slug":"sonderausstellung-zur-art-duesseldorf","status":"publish","type":"exhibition","link":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/exhibition\/sonderausstellung-zur-art-duesseldorf\/","title":{"rendered":"Sonderausstellung zur Art D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"97\" data-end=\"680\">Begleitend zur Art D\u00fcsseldorf pr\u00e4sentiert die Galerie Benden &amp; Ackermann eine Sonderausstellung mit ausgew\u00e4hlten Positionen von <strong data-start=\"225\" data-end=\"274\">Simon Evertz, Willi Siber und Martina Ziegler<\/strong>. Die Ausstellung bringt drei k\u00fcnstlerische Handschriften zusammen, die auf sehr unterschiedliche Weise unsere Wahrnehmung von Bild, Oberfl\u00e4che, Material und Raum befragen. Gerade in der Parallelit\u00e4t zur Messe entsteht so ein konzentrierter Ausstellungszusammenhang, der nicht auf schnelle Reize setzt, sondern auf Intensit\u00e4t, Pr\u00e4zision und die nachhaltige Wirkung eigenst\u00e4ndiger k\u00fcnstlerischer Positionen.<\/p>\n<p data-start=\"682\" data-end=\"1650\"><strong data-start=\"682\" data-end=\"698\">Simon Evertz<\/strong>, geboren 1988 in Neuss, studierte von 2009 bis 2016 an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf, unter anderem als Meistersch\u00fcler von <strong data-start=\"821\" data-end=\"830\">Tal R<\/strong> sowie sp\u00e4ter in der Klasse von <strong data-start=\"862\" data-end=\"876\">Peter Doig<\/strong>. Heute lebt und arbeitet er in Neuss. Evertz ist insbesondere f\u00fcr seine gro\u00dfformatigen \u00d6lmalereien und unikalen Holzschnitte bekannt. Seine Bildwelten bewegen sich zwischen Gegenst\u00e4ndlichkeit und atmosph\u00e4rischer Verdichtung; sie greifen Motive des Alltags, der Jugendkultur, urbaner Situationen und zwischenmenschlicher N\u00e4he auf und \u00fcberf\u00fchren sie in eine malerische Sprache, die zugleich unmittelbar und r\u00e4tselhaft erscheint. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Licht und Erinnerung aus. Gerade diese Offenheit macht seine Malerei so gegenw\u00e4rtig. Sie zeigt nicht nur Szenen, sondern Stimmungen, \u00dcberg\u00e4nge und jene fragilen Momente, in denen sich Wirklichkeit in Bild verwandelt.<\/p>\n<p data-start=\"1652\" data-end=\"2851\">Mit <strong data-start=\"1656\" data-end=\"1671\">Willi Siber<\/strong> tritt der Ausstellung eine k\u00fcnstlerische Position gegen\u00fcber, die seit Jahrzehnten zu den markantesten Stimmen der deutschen Gegenwartskunst im Spannungsfeld von Malerei, Skulptur und Objekt z\u00e4hlt. Siber wurde 1949 in Eberhardzell geboren, studierte Kunstwissenschaften an der Universit\u00e4t Stuttgart sowie Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden K\u00fcnste Stuttgart als Meistersch\u00fcler von <strong data-start=\"2070\" data-end=\"2089\">Herbert Baumann<\/strong>. Seit vielen Jahren entwickelt er ein Werk, in dem Farbe, Fl\u00e4che, Form und Raum nicht getrennt voneinander gedacht, sondern als sinnlich erfahrbare Einheit begriffen werden. Seine Objekte und Wandarbeiten besitzen eine unverwechselbare Pr\u00e4senz: lackierte, hochgl\u00e4nzende Oberfl\u00e4chen, organisch anmutende Formen und eine pr\u00e4zise handwerkliche Ausf\u00fchrung verbinden sich zu Arbeiten, die zwischen K\u00f6rperhaftigkeit und Immaterialit\u00e4t oszillieren. Was aus der Distanz oft vollkommen glatt und reduziert erscheint, entfaltet aus der N\u00e4he eine au\u00dferordentliche Tiefe.<\/p>\n<p data-start=\"2853\" data-end=\"4034\"><strong data-start=\"2853\" data-end=\"2872\">Martina Ziegler<\/strong> wiederum erweitert den Ausstellungsraum um eine Position, die Malerei, digitale Bildfindung und Komposition in einen eigenst\u00e4ndigen k\u00fcnstlerischen Zusammenhang \u00fcberf\u00fchrt. Sie studierte Freie Kunst in K\u00f6ln und Visuelle Kommunikation in D\u00fcsseldorf und war zun\u00e4chst international als vielfach ausgezeichnete Art- und Creative Director t\u00e4tig, bevor sie sich seit 2010 vollst\u00e4ndig der freien Kunst widmet. Ziegler ist insbesondere f\u00fcr ihre Konzepte des <strong data-start=\"3359\" data-end=\"3383\">\u201eCrossover Painting\u201c<\/strong> und der <strong data-start=\"3392\" data-end=\"3406\">\u201eHybriden Malerei\u201c<\/strong> bekannt. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist h\u00e4ufig das gemalte Bild, welches dann transformiert, \u00fcberlagert und in malerische Prozesse \u00fcberf\u00fchrt wird. So entstehen Werke, in denen Realit\u00e4t, Erinnerung, Inszenierung und Imagination eng miteinander verschr\u00e4nkt sind. Ihre Arbeiten besitzen eine gro\u00dfe atmosph\u00e4rische Dichte und zugleich eine bemerkenswerte Ruhe; sie er\u00f6ffnen Bildr\u00e4ume, die vertraut wirken und sich doch jeder eindeutigen Festlegung entziehen. Gerade in dieser kontrollierten Ambivalenz liegt die Qualit\u00e4t ihrer k\u00fcnstlerischen Sprache.<\/p>\n<p data-start=\"4036\" data-end=\"4769\">Die Idee dieser Sonderausstellung liegt nicht darin, formale \u00c4hnlichkeiten zu behaupten, sondern bewusst drei unterschiedliche k\u00fcnstlerische Ans\u00e4tze in einen spannungsreichen Dialog zu bringen. Simon Evertz arbeitet aus dem Bild heraus, aus dem Moment, aus einer malerisch verdichteten Wahrnehmung von Gegenwart. Willi Siber entwickelt seine Werke aus Material, Farbe, Licht und r\u00e4umlicher Pr\u00e4senz. Martina Ziegler wiederum bewegt sich an den \u00dcberg\u00e4ngen zwischen malerischen Ursprung und digitaler Transformation. Gerade diese Unterschiede machen die Ausstellung so reizvoll: Sie zeigt, wie vielf\u00e4ltig zeitgen\u00f6ssische Kunst heute sein kann, wenn sie konsequent aus einer individuellen Haltung heraus entsteht.<\/p>\n<p data-start=\"4771\" data-end=\"5438\">Im Kontext der <strong data-start=\"4786\" data-end=\"4804\">Art D\u00fcsseldorf<\/strong> versteht sich die Ausstellung als bewusste Erweiterung des Messebesuchs. W\u00e4hrend die Messe einen breiten \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Positionen bietet, er\u00f6ffnet die Sonderausstellung in der Galerie einen konzentrierten Blick auf drei K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten, deren Arbeiten Zeit, Aufmerksamkeit und genaue Wahrnehmung verlangen. Sie l\u00e4dt dazu ein, nicht nur Kunst zu sehen, sondern unterschiedliche Formen von Bildlichkeit und Pr\u00e4senz zu erleben: das erz\u00e4hlerisch offene Bild bei Simon Evertz, die sinnliche Materialit\u00e4t und Farbintensit\u00e4t bei Willi Siber, die subtile Verschiebung zwischen Realit\u00e4t und Imagination bei Martina Ziegler.<\/p>\n<p data-start=\"5440\" data-end=\"5896\">Zur Ausstellungser\u00f6ffnung laden wir am <strong data-start=\"5479\" data-end=\"5521\">17. April 2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr<\/strong> herzlich in die Galerie ein. Am <strong data-start=\"5554\" data-end=\"5596\">18. April 2026 von 19:00 bis 23:00 Uhr<\/strong> folgt eine begleitende Abendveranstaltung mit <strong data-start=\"5643\" data-end=\"5656\">DJ Lalena<\/strong>, die den Dialog zwischen Kunst, Begegnung und Atmosph\u00e4re in einem erweiterten Rahmen fortsetzt. So verbindet die Sonderausstellung auf besondere Weise konzentrierte Werkbetrachtung mit einem lebendigen, zeitgen\u00f6ssischen Ausstellungsformat.<\/p>\n<p data-start=\"5440\" data-end=\"5896\"><strong data-start=\"339\" data-end=\"415\">Die Sonderausstellung ist w\u00e4hrend der Art D\u00fcsseldorf wie folgt ge\u00f6ffnet:<\/strong><br data-start=\"415\" data-end=\"418\" \/>Donnerstag, 16. April 2026 \u00b7 12:00\u201319:00 Uhr<br data-start=\"462\" data-end=\"465\" \/>Freitag, 17. April 2026 \u00b7 12:00\u201321:00 Uhr<br data-start=\"506\" data-end=\"509\" \/>Samstag, 18. April 2026 \u00b7 12:00\u201323:00 Uhr<br data-start=\"550\" data-end=\"553\" \/>Sonntag, 19. April 2026 \u00b7 12:00\u201317:00 Uhr<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5451,"template":"","tags":[],"class_list":["post-5453","exhibition","type-exhibition","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition\/5453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition"}],"about":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/exhibition"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition\/5453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5458,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition\/5453\/revisions\/5458"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}