{"id":5455,"date":"2026-03-14T14:33:56","date_gmt":"2026-03-14T13:33:56","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/?post_type=fair&#038;p=5455"},"modified":"2026-03-14T14:42:34","modified_gmt":"2026-03-14T13:42:34","slug":"art-duesseldorf-2026","status":"publish","type":"fair","link":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/fair\/art-duesseldorf-2026\/","title":{"rendered":"Art D\u00fcsseldorf 2026"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"221\" data-end=\"1194\">Mit unserer Teilnahme an der <strong data-start=\"250\" data-end=\"273\">Art D\u00fcsseldorf 2026<\/strong> pr\u00e4sentieren wir die Galerie Benden &amp; Ackermann erstmals auf dieser Messe und freuen uns, unser Programm in einem Umfeld vorzustellen, das in besonderer Weise f\u00fcr den Dialog zwischen internationaler Kunst und regionaler Sammlerkultur steht. Als im Rheinland verankerte und international ausgerichtete Galerie verfolgen wir seit \u00fcber 35 Jahren ein klar profiliertes Programm zwischen <strong data-start=\"657\" data-end=\"703\">Nachkriegskunst und zeitgen\u00f6ssischer Kunst<\/strong>. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf ikonischen Positionen der <strong data-start=\"774\" data-end=\"800\">amerikanischen Pop Art<\/strong>, die unser Galerieprogramm seit vielen Jahren pr\u00e4gen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Werke von <strong data-start=\"892\" data-end=\"1010\">Andy Warhol, Tom Wesselmann, Roy Lichtenstein, Robert Indiana, James Rosenquist, Keith Haring, Robert Rauschenberg<\/strong> und <strong data-start=\"1015\" data-end=\"1028\">Alex Katz<\/strong>. Parallel dazu f\u00f6rdern wir zeitgen\u00f6ssische k\u00fcnstlerische Positionen und entwickeln Ausstellungen, die aktuelle Bildsprachen und Materialien konsequent weiterdenken.<\/p>\n<p data-start=\"1196\" data-end=\"2142\">F\u00fcr unseren Messeauftritt auf der Art D\u00fcsseldorf r\u00fccken wir die <strong data-start=\"1260\" data-end=\"1365\">besondere historische und kulturelle Verbindung zwischen der amerikanischen Pop Art und dem Rheinland<\/strong> in den Mittelpunkt. Diese Beziehung ist weit mehr als ein kunsthistorischer Nebenaspekt: Sie ist Teil einer gewachsenen kulturellen Identit\u00e4t der Region. Bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren entwickelte sich das Rheinland, insbesondere D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln, zu einem zentralen europ\u00e4ischen Ort f\u00fcr die Rezeption amerikanischer Pop Art. Neue k\u00fcnstlerische Positionen trafen hier auf ein offenes Umfeld, auf Resonanz, Sammlerinteresse und institutionelle Aufmerksamkeit. Ma\u00dfgeblich getragen wurde diese Entwicklung nicht nur durch Museen, sondern auch durch pr\u00e4gende Galerien und Akteure, die amerikanische Positionen fr\u00fch sichtbar machten, sie in private und institutionelle Sammlungen vermittelten und dauerhaft im kuratorischen wie kunsttheoretischen Diskurs verankerten.<\/p>\n<p data-start=\"2144\" data-end=\"3056\">Ausgangspunkt unseres Konzepts ist der <strong data-start=\"2183\" data-end=\"2245\">k\u00fcnstlerische Dialog zwischen Joseph Beuys und Andy Warhol<\/strong>, der exemplarisch f\u00fcr den transatlantischen Austausch dieser Zeit steht und bis heute nachwirkt. Die Begegnung dieser beiden K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten verweist auf zwei sehr unterschiedliche, zugleich aber in ihrer Wirkung eng verbundene Verst\u00e4ndnisse von Kunst: auf der einen Seite Warhols Auseinandersetzung mit Konsumkultur, Massenmedien und serieller Bildproduktion, auf der anderen Seite Beuys\u2019 gesellschaftlich erweitertes Kunstverst\u00e4ndnis. Gerade im Rheinland entstand aus diesen unterschiedlichen Ans\u00e4tzen ein produktiver Resonanzraum, der den Blick auf die Rolle von Kunst in der Gesellschaft bis heute pr\u00e4gt. Die wiederholten Aufenthalte Andy Warhols in D\u00fcsseldorf und seine Begegnungen mit Joseph Beuys stehen dabei sinnbildlich f\u00fcr einen Austausch, der weit \u00fcber einzelne Ausstellungen hinausweist.<\/p>\n<p data-start=\"3058\" data-end=\"3716\">Ein weiterer wesentlicher Bezugspunkt unseres Messeauftritts ist die seit den fr\u00fchen 1990er-Jahren gewachsene und au\u00dfergew\u00f6hnlich starke <strong data-start=\"3195\" data-end=\"3225\">Sammlerschaft im Rheinland<\/strong>, die sich intensiv mit amerikanischer Pop Art auseinandersetzt. Gerade diese gewachsene N\u00e4he zu zentralen Positionen der Pop Art hat die Region \u00fcber Jahrzehnte nachhaltig gepr\u00e4gt. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Werk von <strong data-start=\"3486\" data-end=\"3504\">Tom Wesselmann<\/strong>, das innerhalb dieser Sammlerkultur einen besonderen Stellenwert einnimmt. Diese historischen, k\u00fcnstlerischen und sammlerischen Bez\u00fcge bilden den inhaltlichen Rahmen unserer Pr\u00e4sentation auf der Art D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p data-start=\"3718\" data-end=\"4780\">Begleitend zu unserem Messeauftritt zeigen wir parallel in unseren Galerier\u00e4umen in D\u00fcsseldorf eine <strong data-start=\"3818\" data-end=\"3900\">Sonderausstellung mit Werken von Simon Evertz, Willi Siber und Martina Ziegler<\/strong>. Damit erweitern wir die Pr\u00e4sentation zur Art D\u00fcsseldorf bewusst \u00fcber den Messestand hinaus und schaffen einen zus\u00e4tzlichen Ort der Begegnung und Vertiefung. Die Sonderausstellung er\u00f6ffnet einen Dialog mit drei zeitgen\u00f6ssischen Positionen, die auf sehr unterschiedliche Weise aktuelle Formen von Malerei, Objekt und Materialit\u00e4t verhandeln und damit einen spannungsreichen Gegenpol sowie eine inhaltliche Erweiterung zu unserem Messekonzept bilden. Die Verbindung von Messepr\u00e4sentation und Galerieausstellung erlaubt es uns, unser Programm in seiner ganzen Bandbreite sichtbar zu machen: von kunsthistorisch bedeutenden Positionen der amerikanischen Pop Art bis hin zu zeitgen\u00f6ssischen k\u00fcnstlerischen Ans\u00e4tzen, die unsere Gegenwart mit eigener Bildsprache und Materialintelligenz reflektieren. Die drei K\u00fcnstler sind in eurem aktuellen Ausstellungsprogramm ausdr\u00fccklich genannt.<\/p>\n<p data-start=\"4782\" data-end=\"5416\">Mit unserer Teilnahme an der Art D\u00fcsseldorf und der parallel stattfindenden Sonderausstellung m\u00f6chten wir nicht nur einzelne Werke pr\u00e4sentieren, sondern ein <strong data-start=\"4939\" data-end=\"4993\">inhaltlich verdichtetes Bild unserer Galeriearbeit<\/strong> vermitteln: ein Programm, das auf Qualit\u00e4t, kunsthistorische Relevanz und sammlerische Substanz setzt und zugleich den Bezug zur Region bewusst ernst nimmt. Die Art D\u00fcsseldorf ist f\u00fcr uns der ideale Ort, um diese Verbindung von internationaler Ausrichtung, rheinischer Verankerung und zeitgen\u00f6ssischer Offenheit sichtbar zu machen und mit Sammlerinnen und Sammlern, Interessierten und Fachpublikum ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5460,"template":"","tags":[],"class_list":["post-5455","fair","type-fair","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/fair\/5455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/fair"}],"about":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/fair"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/fair\/5455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5456,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/fair\/5455\/revisions\/5456"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}