{"id":1375,"date":"2021-10-29T13:15:25","date_gmt":"2021-10-29T11:15:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.galerie-klaus-benden.de\/?page_id=1375"},"modified":"2021-12-01T14:26:20","modified_gmt":"2021-12-01T13:26:20","slug":"roy-fox-lichtenstein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/roy-fox-lichtenstein\/","title":{"rendered":"Roy Fox Lichtenstein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignfull size-large\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/crying-girl\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"753\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-crying-girl-b-1024x753.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1912\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-crying-girl-b-1024x753.jpg 1024w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-crying-girl-b-300x221.jpg 300w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-crying-girl-b-768x565.jpg 768w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-crying-girl-b.jpg 1236w\" sizes=\"auto, (max-width: 1236px) 100vw, 1236px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p><strong>* 1923 New York<br>\u2020 1997 New York<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h3 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\"><em><strong>\u201eAll meine Kunst bezieht sich in gewisser Weise auf andere Kunst, auch wenn diese andere Kunst Comics sind.\u201c<\/strong><\/em><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Als Maler, Graphiker und Bildhauer wurde Roy Lichtenstein mit seinem Werk zu einer Schl\u00fcsselfigur der amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit, zu einem Synonym f\u00fcr die amerikanische Pop Art und zu einem der einflussreichsten K\u00fcnstler des 20. Jahrhunderts. Mehr als drei Jahrzehnte gelang es ihm, seinen eigenen k\u00fcnstlerischen Quellen treu zu bleiben und gleichzeitig seine verschiedenen thematischen Motive auszubauen, vielf\u00e4ltig zu kombinieren und zu variieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Indem Lichtenstein die traditionellen Schranken der Malerei durchbrach, begab er sich auf ein gef\u00e4hrliches Terrain. Im Gegensatz zu den weitsichtigen Sammlern des New Yorker Galeristen Leo Castelli reagierten die meisten Vertreter der angesehenen Kunstkritik zun\u00e4chst mit Ablehnung auf seine Bilder. Die distanzierte k\u00fchle Banalit\u00e4t seiner Comics und Werbebilder war in ihren Augen eine Beleidigung f\u00fcr die Kunst als solche, f\u00fcr die ehrw\u00fcrdigen Institutionen und deren Vermittler.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergr\u00fcndiger Humor und Ironie sprechen ebenso aus vielen seiner Werke wie ein untr\u00fcgliches Gesp\u00fcr f\u00fcr Motivwahl und formale Bildgestaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Roy Lichtenstein hat sich gedulden m\u00fcssen, bis ihm der Durchbruch gelang. 1962 war er fast vierzig Jahre alt und hinter ihm lag eine eher unspektakul\u00e4re Karriere und eine von Entbehrungen gepr\u00e4gte Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Geboren wird er 1923 in Manhattan als Sohn einer typischen Mittelstandsfamilie. Der Vater ist Immobilienmakler, die Mutter k\u00fcmmert sich um die Familie. Bis zum Alter von zw\u00f6lf Jahren geht er auf eine \u00f6ffentliche Schule, anschlie\u00dfend besucht er eine private Institution. Als Jugendlicher durchstreift er die Stadt, begeistert sich f\u00fcr den Jazz, und ebenso wie die Kubisten f\u00fchlt er sich zur Kultur der Schwarzen hingezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend seines letzten Schuljahres (1939) besucht er Sommerkurse an der New York Art Students League bei Reginald Marsh. Marsh, also sein erster Kunstlehrer, geh\u00f6rte zu einer Riege amerikanischer Maler, die sich einer nationalen Kunst verschrieben hatten. Ihre Motive bezogen sie vorrangig aus dem amerikanischen Alltagsleben, das sie in einer leicht verst\u00e4ndlichen, fast karikaturhaften Art und Weise malten oder zeichneten. Auch Lichtenstein zeichnet damals \u00e4hnlich typische Szenen des New Yorker Alltags.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem er 1940 die High School abgeschlossen hat, steht f\u00fcr ihn fest, dass er K\u00fcnstler werden will. Seine Eltern sind einverstanden und erlauben ihm, an die Ohio State University zu gehen. New York ist damals keine Kunstmetropole und Lichtenstein sieht keinen Grund, zuhause zu bleiben. An der Ohio State University wird ihm die M\u00f6glichkeit geboten, Atelierkurse zu belegen und au\u00dferdem seinen Bachelor of Fine Arts zu machen. Nach einer dreij\u00e4hrigen Unterbrechung durch den Milit\u00e4rdienst kehrt er nach Ohio zur\u00fcck und schlie\u00dft sein Studium mit dem Diplom ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Einer seiner Lehrer ist Hoyt L. Sherman, der einen nachhaltigen Einfluss auf ihn aus\u00fcben sollte. In seinen Kursen unterrichtet Sherman Kunststudenten aus den verschiedenen Fachbereichen. Er hat eine ungew\u00f6hnliche Methode entwickelt, um ihre Wahrnehmung zu schulen. Dazu benutzt er einen \u201eFlash room\u201c, also einen abgedunkelten Raum, in dem er Bilder kurz auf eine Leinwand projiziert und wieder verschwinden l\u00e4sst. Manchmal werden reale Objekte an die Decke geh\u00e4ngt und kurz angestrahlt. Dann m\u00fcssen die Studenten zeichnen, was sie gesehen haben. Dazu Lichtenstein: \u201eMan bekam ein sehr starkes Nachbild, einen Gesamteindruck, und den musste man dann in der Dunkelheit zeichnen. Dabei kam es darauf an zu ersp\u00fcren, wo die Einzelteile sich im Verh\u00e4ltnis zum Ganzen befanden [&#8230;] Es war eine Mischung aus Wissenschaft und \u00c4sthetik, und genau das interessierte mich ja. Ich wollte schon immer den Unterschied wissen zwischen einem Strich, der Kunst ist, und einem der keine Kunst ist. Shermann war schwer zu verstehen, aber lehrte uns, dass der Schl\u00fcssel zu allem in dem lag, was er als Einheit der Wahrnehmung bezeichnete.\u201c (Janis Hendrickson, Roy Lichtenstein, 1923-1997, Die Ironie des Banalen, Taschen Verlag K\u00f6ln, 2011, S. 10). Der letzte Schritt dieses Lernprozesses besteht darin, nach dem Leben zu zeichnen. Die Studenten sollen die F\u00e4higkeit entwickeln, auch die vertrautesten Gegenst\u00e4nde so wahrzunehmen, als handele es sich um eine rein optische Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem er an der Ohio State University den Master of Fine Arts abgelegt hat, erh\u00e4lt er dort eine Stelle als Dozent und \u00fcbt die Lehrt\u00e4tigkeit im Laufe der folgenden zehn Jahre mit Unterbrechungen immer wieder aus. 1951 ziehen er und seine erste Frau Isabel Wilson nach Cleveland und bleiben die n\u00e4chsten sechs Jahre. Lichtenstein arbeitet als technischer Zeichner, Schaufenstergestalter und Designer f\u00fcr Wei\u00dfblechprodukte. Phasen des Malens und des Geldverdienens wechseln sich ab. 1957 nimmt er seine Lehrt\u00e4tigkeit in Oswego, einem kleinen College im US-Staat Ohio, wieder auf. Hier beginnt er, sich mit dem Abstrakten Expressionismus auseinanderzusetzen, der sich inzwischen international durchgesetzt hat. Wie viele andere K\u00fcnstler lehnt auch Lichtenstein das elit\u00e4re Machogehabe dieser K\u00fcnstler ab. F\u00fcr seine beiden S\u00f6hne beginnt er, kleine Comicfiguren wie Mickey Mouse, Donald Duck, Bugs Bunny und andere der Disneywelt zu zeichnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Lichtenstein 1960 seine Dozentenstelle am Douglas College der Rutgers University in New Jersey antritt, findet er Anschluss an die Ver\u00e4nderungen, die sich in New York durch junge innovative K\u00fcnstler vollzogen haben. Einer seiner Kollegen ist der Kunsthistoriker und Performancek\u00fcnstler Allan Kaprow. In seiner Kunst hat Kaprow die Idee seines Lehrers, des Musikers John Cage, weiterentwickelt. F\u00fcr Cage, u.a. Lehrer am Black Mountain College und Schl\u00fcsselfigur der Neuen Musik, besa\u00dfen Alltagsdinge eine \u00e4sthetische Bedeutung. Kaprow ist es auch, der Lichtenstein ermutigt, mit seinen Comicbildern weiterzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch kam auf die Idee, eines dieser Kaugummibilder zu malen, und zwar gro\u00dfformatig, einfach um zu sehen, wie das ausschauen w\u00fcrde.\u201c Das erste gro\u00dfe \u00d6lbild, an dem er mit scharf konturierten Figuren, Industriefarben und der Rasterung arbeitet, ist \u201e<strong>Look Mickey<\/strong>\u201c (Schau mal, Mickey) von 1961. Hierf\u00fcr vergr\u00f6\u00dfert Lichtenstein das Kaugummibild und malt es inklusive Sprechblase mit einer Hundeb\u00fcrste als Pinsel in den leuchten Prim\u00e4rfarben Blau, Gelb und Rot direkt auf die Leinwand. Es ist die Geburtsstunde seiner K\u00fcnstlerkarriere. \u201eLook Mickey\u201c wird in der New Yorker Galerie von Leo Castelli ausgestellt und verkauft. Fortan kann Lichtenstein von seiner Kunst leben. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.0833333333333rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Er experimentiert viel und imitiert die industriellen <strong>Drucktechniken<\/strong>. Die Ph\u00e4nomene der industriellen Massenfertigungen, die Werbemittel der Massenmedien werden Inspirationsquellen.<\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.0833333333333rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/sandwich-and-soda\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"842\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda-1024x842.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2460\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda-1024x842.jpg 1024w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda-300x247.jpg 300w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda-768x632.jpg 768w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda-1536x1263.jpg 1536w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-sandwich-and-soda.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/a><figcaption>Sandwich and Soda, 1964.  Siebdruck auf Transparentfolie, 50,8 x 61 cm, Edition: 500<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.2083333333333rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>Sie faszinieren ihn, bringen aber zugleich seinen kritischen Umgang mit ihnen zum Ausdruck. Statt Farbfl\u00e4chen setzt er zun\u00e4chst gleichgro\u00dfe Farbpunkte nebeneinander. Diese \u201eBenday-Dots\u201c \u2013 nach dem amerikanischen K\u00fcnstler und Erfinder Benjamin Day benannt, der diese f\u00fcr die industrielle Illustration entwickelte \u2013 werden zu Roy Lichtensteins Markenzeichen sowohl in der Malerei als auch in der Druckgraphik. \u201eDie Punkte sind ganz wichtig. Am Anfang waren sie handgemacht, wurden aber dann immer besser. Zuerst ging die Arbeit mit Hundeb\u00fcrsten aus gleichm\u00e4\u00dfig verteilten Borsten vonstatten. Manchmal wurden auch Pinsel zusammengebunden. Eine selbst hergestellte Metallschablone war der n\u00e4chste Schritt. Es folgten Schablonen aus gelochtem Metall, die ich beim Hersteller fertig kaufte. [&#8230;] Kurz gesagt, je gr\u00f6\u00dfer und klarer der Punkt ist, umso sp\u00e4ter ist das Gem\u00e4lde entstanden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Alles Dargestellte ist stark stilisiert. Die Details sind auf das Wesentliche reduziert. Eine plastisch modellierte Innenzeichnung fehlt fast v\u00f6llig. Hierdurch, aber auch durch die monochromen Farbfl\u00e4chen und den neutral gehaltenen Hintergrund, wirken die Motive sehr fl\u00e4chig. Ein eindrucksvolles Beispiel f\u00fcr Lichtensteins Nutzung industrieller Ideen ist auch seine Farbgebung. Wie der kommerzielle Drucker versuchte er, so wenige Farben wie m\u00f6glich einzusetzen. W\u00e4hrend der Drucker dies aus \u00f6konomischen Gruppen entschied, wird es bei Lichtenstein zu einem k\u00fcnstlerischen Mittel. Gro\u00dfe Fl\u00e4chen werden entweder vollst\u00e4ndig gef\u00fcllt oder durch die charakteristischen \u201edots\u201c oder Streifen dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Skizzenbl\u00e4ttern hatte Lichtenstein bereits mit Schraffuren gearbeitet. Als bewusst eingesetzte formale Elemente tauchen sie in Form von <strong>Streifen<\/strong> in den 1970er Jahren auf. Inspiriert von den Horizontalen und Vertikalen Mondrians, den Diagonalen von van Doesburg, dem dekorativen Stil des Art d\u00e9co sind sie zun\u00e4chst Merkmale seiner fr\u00fchen \u201e<strong>Interior Series<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit den Printmedien nimmt eine herausragende Stellung in Lichtensteins Schaffen ein. Die graphischen Techniken sind ihm hervorragende Ausdrucksformen und wesentliche Grundlage, um seriell zu arbeiten. Er widmet sich dem Siebdruck, der Aquatintaradierung, dem Holzdruck, der Lithographie, dem Reliefdruck und bedient sich immer wieder der Collage- und Schablonentechnik. <\/p>\n\n\n\n<p>1962 nimmt er an der legend\u00e4ren ersten gro\u00dfen Pop Art-Gruppenausstellung \u201eThe New Realists\u201c in der Sidney Janis Gallery New York teil, 1963 an der Ausstellung \u201eSix Painters and the Object im Solomon R. Guggenheim Museum New York. Es folgen Einzelausstellungen in Amerika und erste in Europa (Paris, Turin). 1964 stellt er als erster amerikanischer Maler in der Tate Gallery in London aus. Noch vor der Er\u00f6ffnung seiner ersten Einzelausstellung bei Leo Castelli in New York im Februar 1962 sind alle Arbeiten an bedeutende Sammler verkauft. Im November 1966 zeigt das Cleveland Museum of Art als erstes Museum eine Einzelausstellung Lichtensteins.<\/p>\n\n\n\n<p>1968 und 1977 nimmt er an der documenta teil, ab 1966 mehrfach an der Biennale in Venedig. Seine erste Retrospektive pr\u00e4sentiert er 1969\/70 im New Yorker Guggenheim Museum, die anschlie\u00dfend nach Kansas City, Seattle, Columbus and Chicago geht. Im Metropolitan Museum of Modern Art New York findet die Ausstellung \u201eNew York Paintings and Sculptur: 1945-1970\u201c statt. 1969 arbeitet er in den Universal Filmstudios in Los Angeles. Filmexperimente in New York folgen. 1968 heiratet er Dorothy Herzka, die er 1964 in New York kennengelernt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>1970 verlegt er seinen Wohnsitz und sein Atelier nach Southampton auf Long Island. Er malt vier gro\u00dfe Wandbilder f\u00fcr die medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf und wird 1971 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Boston. 1972 ver\u00f6ffentlicht Diane Waldman die erste Monographie \u00fcber Lichtensteins Gem\u00e4lde und Plastiken. 1979 wird er in die American Academy of Arts and Sciences New York gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>1981 zeigt das Saint Louis Art Museum eine Ausstellung mit Gem\u00e4lden und Plastiken, die anschlie\u00dfend in weiteren amerikanischen St\u00e4dten sowie in Europa und Japan zu sehen ist. Ab 1984 wohnt und arbeitet Lichtenstein wieder regelm\u00e4\u00dfig in New York. 1986 wird das Wandbild &#8222;Mural with Blue Brushstroke&#8220; in der Eingangshalle des Equitable Tower in New York enthu\u0308llt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.0416666666667rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1987 findet im Museum of Modern Art New York die erste gro\u00dfe \u00dcbersichtsausstellung des zeichnerischen Werks statt. Mit dieser Ausstellung pr\u00e4sentiert das Museum erstmals eine Ausstellung von Zeichnungen eines noch lebenden K\u00fcnstlers.  <\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.0416666666667rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>Sie ist anschlie\u00dfend u.a. in Frankfurt zu sehen. 1989 weilt er als artist in residence an der American Academy in Rom. Er reist nach Tel Aviv, um ein Wandbild f\u00fcr die Eingangshalle des Kunstmuseums zu erstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angeregt durch das Werk des katalanischen Architekten Antoni Gaud\u00ed fertigt er 1992 f\u00fcr die Olympischen Spiele in Barcelona eine etwa 20 Meter hohe Plastik aus farbigen Keramikkacheln. 1994 zeigt das Guggenheim Museum eine von Diane Waldman organisierte Retrospektive, die anschlie\u00dfend in anderen St\u00e4dten in Nordamerika und Europa zu sehen ist. Im gleichen Jahr stellt er sein sechszehn Meter langes Wandbild f\u00fcr die U-Bahn-Station am Times Square in New York fertig, es wird jedoch erst 2002 installiert. 1995 wird ihm der Kyoto Preis verliehen. 1996 malt er sein letztes Selbstportr\u00e4t und nennt es <em>Coup de Chapeau<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Lichtenstein neigt dazu, in Themengruppen zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Prototyp der h\u00fcbschen jungen Frau<\/strong> taucht in Lichtensteins Fr\u00fchwerk immer wieder auf. In den sp\u00e4teren Arbeiten hat sie bisweilen auch einen Text zu sprechen und zu denken. Sie tut immer genau das, was man von einer Frau erwartet. Manchmal ist sie blond, manchmal br\u00fcnett, aber ansonsten hat sie keinerlei individuelle Z\u00fcge. Die Frauen zeigen das Klischee einer h\u00fcbschen jungen wei\u00dfen Frau, mit gewelltem Haar, roten Lippen, einer guten Figur, hingebungsvoll, erotisch, verliebt, verzweifelt, weinend, verletzt, wartend, sinnierend, dynamisch, adrett &#8230;<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/figures-with-rope-from-surrealist-series\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"442\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-figures-with-rope-2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3187\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-figures-with-rope-2-1.jpg 605w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-figures-with-rope-2-1-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/a><figcaption>Figures with Rope (from Surrealist Series)<br>1978 Lithografie 55,9 x 76 cm Edition: 38<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>An die Stelle der Figuren der Disneywelt treten in den folgenden Jahren <strong>Motive aus der Werbung<\/strong> wie Kleinanzeigen aus dem Branchenbuch, Illustrationen aus Versandkatalogen oder Comics mit Liebes- oder Kriegsgeschichten.<\/p>\n\n\n\n<p>In den auf Actions-Comics zur\u00fcckgehenden Bilderzyklen der <strong>War Comics<\/strong> intensiviert Lichtenstein die Bildwirkung. Plakative grelle Farben, betonte Stilisierung der Zeichnung, die auf Gesch\u00fctzdonner und Explosion hin komprimierte Darstellung verfehlen ihre Wirkung nicht. \u201eEs ist kein vorrangiges Ziel meiner Kriegsbilder, milit\u00e4rische Aggressivit\u00e4t in einem absurden Licht darzustellen. Pers\u00f6nlich finde ich, unsere Au\u00dfenpolitik ist in vieler Hinsicht barbarisch gewesen, aber das ist es nicht, worum es mir bei meiner Arbeit geht [&#8230;] Das Thema meiner Arbeit betrifft eher unsere amerikanische Definition von Bildern und visueller Kommunikation.\u201c (Janis Hendrickson, Roy Lichtenstein, 1923-1997, Die Ironie des Banalen, Taschen Verlag K\u00f6ln, 2011, S. 29).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1964 beginnt Lichtenstein, Landschaften zu malen. Die <strong>Landscapes<\/strong> bieten ihm die M\u00f6glichkeit, auf seine formalen Mittel wie die schwarze Konturzeichnung, Rasterpunkte, Streifen, Farbfl\u00e4chen zur\u00fcckzugreifen. Auch wenn er sich bei den Landschaften auf ein Bildmotiv bezieht, das eindeutig in der Realit\u00e4t wurzelt, stellt er das Sujet vereinfacht dar, er f\u00fchrt uns die Grundelemente einer Landschaft vor. Von 1966 an schafft Lichtenstein eine Reihe von Collagen unter Verwendung einer \u201eRowlux\u201c genannten Kunststofffolie, die ihm dazu dient, die K\u00fcnstlichkeit einer Landschaft noch zus\u00e4tzlich zu unterstreichen. Darstellungen von Monumentalarchitekturen (Tempelanlagen, Pyramiden &#8230;) erinnern eher an stereotype Landschaftsmodelle. In ihnen nimmt er u.a. Bezug auf die Antike. Zum Thema der \u201eBaudenkm\u00e4ler\u201c geh\u00f6rt die Serie mit dem Motiv der Kathedrale von Rouen nach Claude Monet.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine <strong><em>Brushstroke<\/em><\/strong><em>&#8211;<\/em>Serie beginnt 1965. Nach und nach kristallisiert sich der Pinselstrich dann als eigenes Sujet heraus. Mit ihm parodiert er die gestische Malerei der Abstrakten Expressionisten. Das monumentale Format macht die \u201eerstarrten\u201c Pinselstriche zu Ikonen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Grundzug von Lichtensteins Werk ist die <strong>Adaption fremder Kunstwerke<\/strong>. Er verarbeitet Werke von C\u00e9zanne, Dubuffet, Ernst, Hokusai, Klee, L\u00e9ger, Magritte, Matisse, Mir\u00f3, Mondrian, Monet in Stillleben, Interieurs und Portr\u00e4ts. Anregungen findet er auch in anderen Kunstperioden, dem Futurismus, Art d\u00e9co, Surrealismus, Bauhaus, Abstrakten Expressionismus, den Stilmittel der Hard-Edge Malerei, dem deutschen Expressionismus und indianischen Formen.<br>WennLichtenstein die Werke bestimmter K\u00fcnstler transformiert, geht es ihm um die formale Beziehung zwischen seinem eigenen Stil und dem des betreffenden K\u00fcnstlers. Lichtenstein arbeitet zwar mit dem Stil des anderen, aber vor allem geht es ihm um spezifische Stilarten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der <strong><em>Mirrors<\/em><\/strong>-Serie, die Lichtenstein im Jahr 1969 beginnt, erreicht die Abstraktion einen besonderen Grad. Der Spiegel steht f\u00fcr den Diskurs \u00fcber das Wesen von Wirklichkeit und Illusion. Durch den sparsamen Einsatz von Formen, Farben und Texturen gelingt es ihm, die Feinheiten fl\u00fcchtiger Spiegelungen wiederzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1971 beginnt er eine Serie von zehn <strong><em>Entablatures<\/em><\/strong>(Fassadengesimse, Friese). Er verlegt sich auf Motive, die er der Fassadengestaltung von Geb\u00e4uden entlehnt. Dabei sucht er sich die verschiedensten architektonischen Details \u00fcberwiegend von Friesen aus, die griechischen und r\u00f6mischen Vorbildern nachempfunden sind. Zu Beginn des Jahrhunderts waren diese reichlich zur Dekoration der Fassaden von amerikanischen Bank-, Gerichts-, Museums- und Bibliotheksgeb\u00e4uden eingesetzt worden. Genau wie in den Spiegel-Bildern wird die Frage nach der R\u00e4umlichkeit in diesen Arbeiten auf einer rein konzeptuellen Ebene behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die erste Entablatures-Serie beginnt Lichtenstein mit einer Serie von Stillleben, die ihn von 1972-76 besch\u00e4ftigt. Die <strong><em>Still Lifes<\/em><\/strong>, die er in den siebziger Jahren malt, unterscheiden sich erheblich von denen aus den Sechzigern. Damals waren seine bevorzugten Motive nicht die traditionellen Gegenst\u00e4nde dieser Bildgattung, sondern eher allt\u00e4gliche wie ein gebratener Truthahn, Hotdogs, ein Kuchenst\u00fcck, wie man sie aus der Werbung kannte. Bei seinen Still Lifes der siebziger Jahre wendet er sich der traditionellen Stilllebenmalerei und einer neuen Palette von Sujets zu. In einer weiteren Gruppe verbindet er Stillleben und Landschaft miteinander. Die unbeholfene Darstellungsweise und Ausf\u00fchrung eines Amateurmalers nachahmend, verwendet er verschiedene Perspektiven, widerspr\u00fcchliche Licht- und Schattenw\u00fcrfe und nimmt dem traditionsbeladenen Stilllebengenre seine Bedeutungsebene.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgende Serie der <strong>Artist\u2019s Studios<\/strong> bietet Lichtenstein die M\u00f6glichkeit, sein eigenes Werk Revue passieren zu lassen bzw. in einen Dialog mit dem Werk anderer K\u00fcnstler wie Matisse oder Braque einzutreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig entstehen <strong>Trompe-l\u2019\u0153il-Bilder<\/strong> mit Verweisen auf die amerikanische Trompe-l\u2019\u0153il-Malerie des 19. Jahrhunderts, den Kubismus und andere K\u00fcnstler. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der <strong>achtziger Jahre<\/strong> geht Lichtenstein neuen wie auch vertrauten Themen nach. Er kehrt zu seinen \u201eBrushstroke\u201c-Motiven zur\u00fcck, 1980\/81 entstehen kleinere Serien von Stillleben, Landschaften und in Auseinandersetzung mit Willem de Kooning Frauendarstellungen. In der Serie \u201c<strong>Reflections on<\/strong> &#8230;\u201c entwickelt er die Idee der Gegen\u00fcberstellung zweier kontrastierender Stilarten aus eigenen fr\u00fcheren Bildserien oder anderer K\u00fcnstler weiter. 1988 malt er die <strong><em>Plus and Minus<\/em><\/strong>-Bilder nach Werken Mondrians.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Perfect \/ Imperfect<\/strong>\u201c ist seine konsequenteste Auseinandersetzung mit Abstraktion. Es sind abstrakte Kompositionen, die ausschlie\u00dflich aus ineinandergreifenden Dreiecken und den Vierecken, die sich innerhalb der Schnittlinien dieser Dreiecke bilden, aufgebaut sind. \u201eIn den Imperfect Paintings geht die Linie \u00fcber das Rechteck des Gem\u00e4ldes hinaus, als ob ich den Rand irgendwie \u00fcbersehen h\u00e4tte. In den Perfect Paintings endet die Linie am Rand. Die Grundidee ist, dass man irgendwo auf der Linie ansetzen kann, ihr folgt und wieder beim Ausgangspunkt ankommt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn der 1990er Jahre nimmt Lichtenstein das Thema der h\u00e4uslichen Interieurs wieder auf und setzt sich in seinem Sp\u00e4twerk mit chinesischer Landschaftsmalerei auseinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Verlauf der vergangenen drei Jahrzehnte hat Lichtenstein auch ein bedeutendes <strong>bildhauerisches Werk<\/strong> hervorgebracht, das \u00fcberwiegend auf Motive aus seinen Gem\u00e4lden zur\u00fcckgeht. Sein erstes gro\u00dfes Wandbild, <strong>Mural<\/strong>, schafft er 1964 f\u00fcr ein Geb\u00e4ude, das f\u00fcr die Weltausstellung im New Yorker Stadtteil Flushing entstand. Ihm sollten weitere folgen. Lichtenstein Wandbilder zeichnen sich durch den gleichen Witz und Humor aus, den wir von seinem Schaffen her kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der mit vielen Ehrungen ausgezeichnete K\u00fcnstler stirbt am 20. September 1997 in Manhattan. Sein Werk ist heute in den bedeutendsten Museen und \u00f6ffentlichen wie privaten Sammlungen weltweit vertreten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/dr-waldmann\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"806\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-dr-waldmann-from-the-expressionist-woodcuts-806x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2450\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-dr-waldmann-from-the-expressionist-woodcuts-806x1024.jpg 806w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-dr-waldmann-from-the-expressionist-woodcuts-236x300.jpg 236w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-dr-waldmann-from-the-expressionist-woodcuts-768x976.jpg 768w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-lichtenstein-dr-waldmann-from-the-expressionist-woodcuts.jpg 1202w\" sizes=\"auto, (max-width: 1202px) 100vw, 1202px\" \/><\/a><figcaption>Dr. Waldmann, 1980. Holzschnitt, 105,7 x 87 cm, Edition: 50<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* 1923 New York\u2020 1997 New York \u201eAll meine Kunst bezieht sich in gewisser Weise auf andere Kunst, auch wenn diese andere Kunst Comics sind.\u201c Als Maler, Graphiker und Bildhauer wurde Roy Lichtenstein mit seinem Werk zu einer Schl\u00fcsselfigur der amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit, zu einem Synonym f\u00fcr die amerikanische Pop Art und zu einem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1375","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1375"}],"version-history":[{"count":141,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3213,"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1375\/revisions\/3213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}