{"id":2850,"date":"2021-11-11T18:21:56","date_gmt":"2021-11-11T17:21:56","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/?page_id=2850"},"modified":"2021-12-01T14:30:47","modified_gmt":"2021-12-01T13:30:47","slug":"robert-rauschenberg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/en\/robert-rauschenberg\/","title":{"rendered":"Robert Rauschenberg"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignfull size-large\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/switchboard-airport-suite\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"952\" height=\"909\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-switchboard-from-airport-suite-kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1739\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-switchboard-from-airport-suite-kopie.jpg 952w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-switchboard-from-airport-suite-kopie-300x286.jpg 300w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-switchboard-from-airport-suite-kopie-768x733.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 952px) 100vw, 952px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p><strong>* 1925 Port Arthur\/Texas<br>\u2020 2008 Island of Captiva\/Florida<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h3 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\"><strong><em>\u201eWir werden eines Tages in einer nivellierten Welt leben.\u2026 aber es deprimiert mich zu sehen, wie allm\u00e4hlich alles gleichgemacht wird.<\/em><br><em>Ich freue mich auf Unterschiede. Ich brauche sie, ich achte sie.\u201c<\/em><\/strong><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.2916666666667rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p class=\"has-drop-cap\">Bildhauer und Maler, Fotograf und B\u00fchnenbildner, Kost\u00fcmdesigner und Choreograf kaum ein anderer K\u00fcnstler des 20. Jahrhunderts hat so viele Gattungs- und Stilgrenzen \u00fcbersprungen wie Robert Rauschenberg.<\/p>\n\n\n\n<p>In den wei\u00dfen, schwarzen und roten Bildern der fr\u00fchen f\u00fcnfziger Jahre setzt sich Rauschenberg mit dem Abstrakten Expressionismus auseinander. Ab 1953 entstehen die \u201eCombines\u201c, Assemblagen, in denen er Malerei, Fotografien und diverse Objekte kombiniert. Anfang der sechziger Jahre beginnt er, mit Lithographien und Siebdrucken zu experimentieren. In den zweidimensionalen Arbeiten stehen Fotografien aus Zeitungen oder aus seinem Archiv \u00e4hnlich unvermittelt nebeneinander wie die Fundst\u00fccke in den \u201eCombines\u201c. Dieses Nebeneinander von Medien und heterogenen Inhalten ist zum Merkmal des Werks von Rauschenberg geworden. Von Anfang an beschr\u00e4nkt er sich nicht nur auf die bildenden K\u00fcnste, sondern befasst sich in Zusammenarbeit mit John Cage und Merce Cunningham mit Performance, Theater- und Tanzveranstaltungen, entwirft B\u00fchnenbilder und erprobt die Einsatzm\u00f6glichkeiten von Elektronik als k\u00fcnstlerisches Ausdrucksmittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl er vielen als Wegbereiter der Pop Art gilt, l\u00e4sst sich sein Werk weder einem bestimmten Stil noch einer bestimmten Kunststr\u00f6mung zuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Rauschenberg wird 1925 in Port Arthur in Texas geboren. Sein Gro\u00dfvater, an den er sich wenig erinnern kann, kommt aus Berlin. Seine Gro\u00dfmutter ist eine Cherokee-Indianerin. Von ihr habe er seine Nase, seinen Instinkt, auch seine Ruhelosigkeit, sagt er 2006 in einem Interview.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang der 1940er Jahre beginnt er ein Pharmaziestudium an der University of Austin\/Texas. Dieses Studium bricht er jedoch wieder ab, da er Tierversuche ablehnt. 1943 wird er zum Milit\u00e4r eingezogen, wo er als Pfleger arbeitet. 1946 beginnt er am Kansas City Art Institute Missouri Modedesign zu studieren. Zwischendurch muss er als Schaufensterdekorateur und in einer Fabrik arbeiten, um sein Leben zu finanzieren. 1947 tauscht er seinen Vornamen Milton gegen den seines Gro\u00dfvaters, als Robert geht er nun nach Paris und setzt seine k\u00fcnstlerische Ausbildung f\u00fcr ein halbes Jahr an der angesehenen, privat gef\u00fchrten Acad\u00e9mie Julian fort.<\/p>\n\n\n\n<p>1948 kehrt er in die USA zur\u00fcck und beginnt ein Studium am Black Mountain College in North Carolina. Zu seinen Lehrern geh\u00f6ren Jack Tworkov und Josef Albers. Die von Albers geforderte Disziplin und der verlangte methodisch-theoretische Ansatz veranlassen Rauschenberg h\u00e4ufig, gerade das Gegenteil von dem zu tun, was Albers lehrt. Er lernt den Komponisten John Cage und den T\u00e4nzer und Choreografen Merce Cunningham kennen, mit denen er sp\u00e4ter immer wieder f\u00fcr Happenings und Theaterauff\u00fchrungen zusammenarbeitet. Auch der Maler Jasper Johns z\u00e4hlt zu seinen engen Freunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrmals reist er nach Nordafrika und Europa. In Paris lernt er Jean Tinguely und Niki de Saint-Phalle kennen, gemeinsame Performances folgen. 1949\/50 besucht er die Art Student League in New York, wo er Cy Twombly kennenlernt. Mit ihm setzt er seine Reisen nach Nordafrika und Europa fort.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.0833333333333rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mit seinen \u201eWhite Paintings\u201c, \u201eBlack Paintings\u201c und \u201eRed Paintings\u201c der fr\u00fchen 1950er Jahre setzt sich Rauschenberg mit dem damals vorherrschenden Abstrakten Expressionismus auseinander und von ihm ab. <\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 3.0833333333333rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>Die \u201eWhite Paintings\u201c und \u201eBlack Paintings\u201d werden bei einem Brand zerst\u00f6rt. Sein Lehrer Albers hatte ihm Demut der Farbe gegen\u00fcber gelehrt und so versucht Rauschenberg sich an die Farbe zu wagen, die in seinen Augen die schwierigste darstellt: Rot. In den \u201eRed Paintings\u201c \u00fcbermalt Rauschenberg aufgeklebte Zeitungs- und Stofffetzen mit verschiedenen Rott\u00f6nen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1953 bis zum Ende der 50er Jahre, experimentiert Rauschenberg mit den \u201c<strong>Combine Paintings\u201d<\/strong> zwischen Malerei und Skulptur \u2013 ein Versuch, die Grenze zwischen Kunst und Leben aufzuheben. Dabei kommen Alltagsgegenst\u00e4nde wie Radios, K\u00fcchenger\u00e4te oder ausgestopfte Tiere zum Einsatz, die in Collagen mit anderen Materialien und Farbe kombiniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit \u201eSchwarzmarkt\u201c im Museum Ludwig K\u00f6ln geh\u00f6rt zu den \u201eCombine Paintings, in denen Rauschenberg Fundst\u00fccke, Malerei und Collage verbindet. Auf diese Weise entwickelt er eine neue Form der Auseinandersetzung mit Kunst und dem Leben. In diesem Sinne bem\u00fcht sich Rauschenberg, den Betrachter seiner Kunstwerke aus der passiven Rolle herauszuholen und ihn zum gestaltenden Mitspieler zu machen. Heute k\u00f6nnen sich die Museumsbesucher allerdings aus konservatorischen Gr\u00fcnden nicht mehr an dem \u201eSchwarzmarkthandel\u201c beteiligen, zu dem sie urspr\u00fcnglich aufgefordert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Koffer unter dem Bild lagen vier Gegenst\u00e4nde, die mit den Zahlen 1, 2, 3, 4 gestempelt waren, au\u00dferdem ein Stempelkissen und ein Stempel. Eine mehrsprachige Gebrauchsanweisung lautete: \u201eMan kann Objekt 1, 2, 3 oder 4 wegnehmen und sie gegen neue Objekte umtauschen. Es wird gebeten, das neue Objekt mit der richtigen Nummer zu stempeln und es in dem Buch mit der selben Nummer einzuzeichnen.\u201c Durch den Tausch und die Eintragung auf den mit Schreibpapier versehenen Metallbl\u00f6cken ergab sich ein st\u00e4ndiger Wandel. Allt\u00e4gliche Dinge wurden Teil des Kunstwerks, und der Besucher nahm Objekte des Kunstwerks in seinen nicht k\u00fcnstlerischen Alltag mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Inspiriert wird Rauschenberg bei den \u201cCombine Paintings\u201d von den unterschiedlichen Einfl\u00fcssen rings um sein Atelier im Zentrum New Yorks. Sie erinnern an Marcel Duchamps Readymades und die Collagen Kurt Schwitters\u2018. Die Arbeiten \u201ePink Door\u201c (1954) und \u201eBed\u201c (1955) geh\u00f6ren zu den Inkunabeln der Pop Art.<\/p>\n\n\n\n<p>1953-1965 arbeitet Rauschenberg mit Merce Cunningham an B\u00fchnendekorationen und Kost\u00fcmen f\u00fcr Cunningshams Dance Company. Der k\u00fcnstlerische Dialog mit den beiden f\u00fchrt zu weiteren u.a. mit Trisha Brown und Paul Taylor und zu eigenen Performances. 1966 macht er seinen ersten <strong>Film \u201eCanoe\u201c.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/features-form-currents-57\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-605\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-300x300.jpg 300w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-150x150.jpg 150w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-768x768.jpg 768w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-galerie-klaus-benden-robert-rauschenberg-features-57-1970-1600x1600-q80.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><figcaption>Features (form Currents) #57, 1970.  Siebdruck, 101,6 x 101,6 cm, Edition: 50<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Er entdeckt den Siebdruck f\u00fcr sich und stellt seine ersten Lithographien her. 1967 kombiniert der die beiden Techniken in einigen aufsehenerregenden Arbeiten (z.B. \u201eBooster\u201c). 1971 gr\u00fcndet er mit Robert Petersen auf Captiva Island die <strong>Druckexperimentierwerksatt \u201eUntitled Press., Inc.\u201c.<\/strong> 1974-1976 arbeitet er mit dem Schriftsteller Alain Robbe-Grillet an dem Buch &#8220;Traces Suspectes en Surface&#8221;. Ende der 1970er entsteht Rauschenbergs Antwort auf Kambodscha und Vietnam: \u201cThe 1\u20444 Mile or 2 Furlong Piece\u201d, ein Werk mit einer L\u00e4nge von mehr als 400 Metern, das aus Gem\u00e4lden, Collagen und Objekten zusammengesetzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTechnologie und Kunst k\u00f6nnten durch Zusammenarbeit und Informationsaustausch das Bewusstsein der Menschheit aufr\u00fctteln, um eine totale Katastrophe zu verhindern.\u201c Diese \u00dcberzeugung regt Robert Rauschenberg Mitte der sechziger Jahre zur Schaffung eines von der Technologie inspirierten Werkkomplexes an. Rauschenberg definiert Technologie als \u201ezeitgen\u00f6ssische Natur\u201c, die die Kunst der Zukunft pr\u00e4gen w\u00fcrde. 1966 gr\u00fcndet er gemeinsam mit den beiden Ingenieuren Billy Kl\u00fcver und Fred Waldhauer sowie dem K\u00fcnstler Robert Whitman die \u201e<strong>Experiments in Art and Technology\u201c (EAT)<\/strong> zur Erkundung von Wechselwirkungen zwischen Kunst, Technologie und Industrie.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height: 2.625rem\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>1984 beginnt Rauschenbergs vielleicht spannendstes Projekt, die <strong>\u201cRauschenberg Overseas Culture Interchange\u201d (ROCI)<\/strong>, eine wandernde Ausstellung von insgesamt etwa 200 Kunstwerken. In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen f\u00fchrt das Projekt bis 1991 durch 10 L\u00e4nder. Die Werke entstehen jeweils in Zusammenarbeit mit den K\u00fcnstlern am Ausstellungsort. Das ROCI war in Berlin, in Chile und in Japan, in Mexiko und der Sowjetunion, in Venezuela und in Tibet. Man glaubt sofort, dass Rauschenberg seinen Entschluss, \u201eetwas gegen die Weltkrise zu tun, anstatt mich der Midlife Crisis hinzugeben\u201c, nie bereut hat.<\/p>\n\n\n\n<p>In Fortf\u00fchrung dieser Erfahrungen gr\u00fcndet der K\u00fcnstler 1990 die <strong>\u201cRobert Rauschenberg Foundation\u201d<\/strong>, eine gemeinn\u00fctzige Einrichtung, in der er politische und gesellschaftliche Aufkl\u00e4rungsarbeit und wissenschaftliche Forschungsprojekte unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der mit vielen Ehrungen ausgezeichnete K\u00fcnstler starb am 12. Mai 2008 im Alter von 82 Jahren auf Captiva Island in Florida. <\/p>\n\n\n\n<p>1964 war Rauschenbergs der erste Amerikaner und der j\u00fcngste K\u00fcnstler, dem der gro\u00dfe Preis f\u00fcr Malerei bei der Biennale in Venedig verliehen wurde. F\u00fcr sein Talking Heads Album \u201eSpeaking in Tongues\u201c gewann er einen Grammy Award. 1998 wurde ihm der Praemium Imperiale verliehen, eine Art Nobelpreis f\u00fcr Kunst des japanischen Kaiserhauses. Robert Rauschenberg war Teilnehmer der documenta II (1959), der documenta III (1964),&nbsp; der documenta IV (1968) und auch der documenta VI (1977). 1978 wurde er in die American Academy of Arts and Scienes und in die American Academy of Arts und Letters aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Arbeiten sind heute in den bedeutendsten Museen und \u00f6ffentlichen Sammlungen weltweit vertreten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/sling-shots-lit-1\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-855x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2497\" width=\"855\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-855x1024.jpg 855w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-250x300.jpg 250w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-768x920.jpg 768w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-1282x1536.jpg 1282w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-sling-shots-lit-1neu-1710x2048.jpg 1710w\" sizes=\"auto, (max-width: 2137px) 100vw, 2137px\" \/><\/a><figcaption>Sling-Shots Lit #1, 1985<br>Mixed-Media<br>214,6 x 129,5 x 31,4 cm<br>Edition: 25 serielle Unikate<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/de\/artwork\/fifth-force-italy\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/galerie-klaus-benden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-fifth-force-italy-a144e99080e041e62af53bf561ed8fd1-501x800-q80.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-613\" width=\"501\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-fifth-force-italy-a144e99080e041e62af53bf561ed8fd1-501x800-q80.jpg 501w, https:\/\/galerie-benden-ackermann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/galerie-klaus-benden-rauschenberg-fifth-force-italy-a144e99080e041e62af53bf561ed8fd1-501x800-q80-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/a><figcaption>Fifth-Force (Italy), 1986.<br>Mixed-Media 211,5 x 38,1 x 114,3 cm Edition: 25 (12 realisiert)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* 1925 Port Arthur\/Texas\u2020 2008 Island of Captiva\/Florida \u201eWir werden eines Tages in einer nivellierten Welt leben.\u2026 aber es deprimiert mich zu sehen, wie allm\u00e4hlich alles gleichgemacht wird.Ich freue mich auf Unterschiede. 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